Neue Trends am studentischen Wohnungsmarkt

Neue Trends am studentischen Wohnungsmarkt

Der Marktanteil der privaten Anbieter an studentischen Wohnanlagen steigt in Deutschlands größten Hochschulstädten rasant an. Rund 25.000 Wohnplätze werden zurzeit von Privaten zur Verfügung gestellt. Damit ist das Angebot am privaten Wohnungsbestand für Studenten in den betroffenen Städten heute doppelt so groß wie 2010 und nahezu dreimal so groß wie 2000. Bis 2020 rechnet man mit einer weiteren Verdopplung auf rund 50.000 Wohnplätze.
Mit dem Bau von bis 25 m² großen Apartments scheint sich eine Marktlücke am Wohnungsmarkt zu schließen, wo kleine Wohneinheiten bis jetzt unterrepräsentiert waren. Teilweise sind die neu gebauten Stundentenapartments sogar kleiner als 20 m², insbesondere in teuren Städten wie München und Hamburg. Die bayerische Hauptstadt hat im Bundesvergleich den höchsten Anteil von Privaten an studentischen Wohnanlagen: deren Anzahl beläuft sich derzeit auf rund 3.900 Plätze. Das Münchner Studentenwerk bietet mit 9.500 betriebenen Wohnplätzen zwar immer noch mehr an, vor dem Hintergrund der raschen Entwicklung der privaten Wohnbestände kann sich dies aber schon bald ändern.
Noch deutlicher sieht man das in Frankfurt, wo der Bestand an privaten Studentenwohnungen bald auf 3.000 Plätze steigen soll, während das örtliche Studentenwerk nur 2.000 Wohneinheiten zur Verfügung stellt.
In Berlin und Hamburg ist das schnellste Wachstum des studentischen Wohnbestandes zu verzeichnen: 3.600 neue Wohnplätze werden zurzeit in Berlin gebaut, in Hamburg sind es mehr als 2.600.

Link: http://pdf.euro.savills.co.uk/germany-research/ger-ger-2015/studentisches-wohnen-2---der-bauboom.pdf

Quelle: Savills

(Oracom Service Center Immobilien: Oracom News , Neue Trends am studentischen Wohnungsmarkt, 12.06.2015)

Kommentare sind deaktiviert