Fachkräftemangel in der Immobilienbranche

Fachkräftemangel in der Immobilienbranche

Hausverwaltungen unter Strom: der Fachkräftemangel bringt neue Herausforderungen

Der Fachkräftemangel in der Immobilienbranche zeichnet sich immer deutlicher ab. Dies hat letztens auch die vom Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) zum vierten Mal durchgeführte deutschlandweite Befragung unter 500 Hausverwaltungen bestätigt.
Zeigten sich bei der Befragung 2014 62 % der Verwalter über den Fachkräftemangel besorgt, sind in diesem Jahr 80 % daraus geworden. Die Hälfte der Befragten findet die Anzahl der Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen nicht ausreichend, vor allem beklagen große Verwaltungen mit mehr als 3.000 WE eine Vielzahl an unbesetzten Stellen. Auch die Qualifikation der Bewerber wird bemängelt – 80 % der Hausverwaltungen bewerten sie als sehr schlecht.
Diese Entwicklung schlägt sich zwangsläufig in der Vergütungsstruktur nieder. Die Vergütungssätze der Hausverwaltungen werden jährlich im Schnitt um 6 % angehoben. Auch dieses Jahr ist keine Ausnahme: bei Neubestellungen ist sogar eine Anhebung von etwa 9 % Prozent geplant.
Die Preissteigerung ist nicht ausschließlich auf das knappe Angebot an Fachkräften zurückzuführen, sondern auch darauf, dass die Anforderungen an die Immobilienverwalter stets wachsen. Das Geschäft wird immer komplizierter und ständig kommen neue Gesetze und Verordnungen hinzu, die zu beachten sind, wie beispielsweise die Anfang 2016 in Kraft getretene Rauchmelderpflicht für Neubauten.
Aufgrund der immer höheren Anforderungen sieht DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler diese Preissteigerung als gerechtfertigt an. „Die Qualität der Dienstleistung muss sich auch in der Vergütungsstruktur widerspiegeln“, meint er.
Da gute Fachkräfte in der Branche heutzutage ein knappes Gut sind, ist Effizienz im Umgang mit dieser Ressource wichtiger denn je. Was hat man als Hausverwaltung davon, wenn qualifizierte und teure Mitarbeiter am Telefon sitzen und sich mit Anfragen jeglicher Art beschäftigen? Dafür bietet eine professionell erbrachte Dienstleistung in diesem Bereich mehr Kosteneffizienz sowie Flexibilität und Freiraum für die Kernaufgaben des Immobilienmanagements. Große Hausverwaltungen haben die Vorteile einer externen Lösung bereits erkannt, jetzt hält diese Erkenntnis schrittweise auch bei mittelständigen und kleineren Immobilienunternehmen Einzug. Eine optimierte und reibungslose Verwaltung ist im Endeffekt ein Garant für die nötige Professionalität, die sowohl den Ansprüchen der Eigentümer genügt als auch für zufriedene Mieter sorgt.

Quelle: Immobilien Zeitung - Fachzeitung für die Immobilienwirtschaft, Immobilienverwalter werden teurer, Autor: Volker Thies, 02.05.2016

(Oracom Customer Care Center Immobilien: Oracom News , Fachkräftemangel in der Immobilienbranche, 09.05.2016)

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